{"id":430,"date":"2022-09-26T14:32:47","date_gmt":"2022-09-26T12:32:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.university-press.fau.de\/produkt\/ereck\/"},"modified":"2025-01-08T10:57:32","modified_gmt":"2025-01-08T09:57:32","slug":"978-3-96147-159-1","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/www.university-press.fau.de\/en\/product\/978-3-96147-159-1\/","title":{"rendered":"Ereck"},"content":{"rendered":"<p>Alles, aber auch alles, was uns begegnet, wollen wir verstehen, m\u00fcssen wir uns \u00fcbersetzen. Es gibt nichts, was wir uns nicht \u00fcbersetzen m\u00fc\u00dften, womit wir dann mehr oder weniger zufrieden sind. Daher \u00fcbersetze ich mir als deutschsprachiger Medi\u00e4vist den ersten Artusroman, den ein Hartman aus dem Frankenreich, aus einer Form des Romanischen ins Deutsche holte. Ich \u00fcbersetze, um zu verstehen. In der merkw\u00fcrdigen Gestalt alles \u00dcberlieferten, halt vielleicht dreihundert Jahr nach seiner Niederschrift zum ersten Mal vollst\u00e4ndig aufgeschrieben. Eine Vorlage ist nicht \u00fcberliefert, eine Hartmansche Niederschrift ohnehin nicht. Es ist eine Schande, da\u00df erst im einundzwanzigsten Jahrhundert jemand auf die Idee kam, den \u00fcberlieferten Text herauszugeben. Wobei die Herausgeber sich nicht enthalten konnten, einen urspr\u00fcnglichen Hartman zu suchen, was ich gut verstehen kann. Dennoch haben Hammer, Millet und Reuvekamp-Felber da was durcheinandergebracht, die Mitarbeiterinnen Merten, M\u00fcnstermann und Rieger gleich mit. Vielleicht auch schon Hans Ried und seine Vorlage. Ich wollte vor allem die \u00dcberlieferung verstehen und nicht nach einem Hartman suchen, den es nicht gibt. Da es so schwer ist, die beiden Versuche auseinanderzuhalten, ver\u00f6ffentliche ich meinen Verstehversuch. F\u00fcr interessierte Germanisten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles, aber auch alles, was uns begegnet, wollen wir verstehen, m\u00fcssen wir uns \u00fcbersetzen. Es gibt nichts, was wir uns nicht \u00fcbersetzen m\u00fc\u00dften, womit wir dann mehr oder weniger zufrieden sind. Daher \u00fcbersetze ich mir als deutschsprachiger Medi\u00e4vist den ersten Artusroman, den ein Hartman aus dem Frankenreich, aus einer Form des Romanischen ins Deutsche holte. 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