Beschreibung
Im wachsenden Feld Wirtschaft und Menschenrechte wird häufig auf Leitentscheidungen (Leading Cases) dieses Bereichs Bezug genommen, d. h. auf Fälle, die die Entwicklung des Bereichs geprägt haben, indem sie zentrale Fragen behandelt, wichtige Herausforderungen aufgezeigt und grundlegende Prinzipien festgelegt haben. Dieser Band enthält acht wegweisende Fälle, die zur juristischen Debatte über Wirtschaft und Menschenrechte beigetragen haben, insbesondere in Bereichen wie extraterritoriale Gerichtsbarkeit, Haftung von Muttergesellschaften, obligatorische Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte, Umweltverantwortung und Zugang zu Rechtsbehelfen für betroffene Gemeinschaften. Diese Fälle stellen entscheidende juristische Wendepunkte dar, setzen rechtswissenschaftliche Standards und stellen traditionelle Doktrinen im Kontext der Globalisierung und transnationaler Unternehmensaktivitäten in Frage. Das Buch ist als praktischer Leitfaden für Forscher, Praktiker, NGOs und öffentliche Institutionen konzipiert, die die rechtlichen Überlegungen hinter diesen Entscheidungen verstehen und sie als Präzedenzfälle, Bezugspunkte oder sogar Gegenmodelle in ihrer Arbeit nutzen möchten.


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